Meine Reisetagebücher
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12.12.2022 – Hamburg, Rückfahrt und Fazit

Die wichtigsten Termine des Tages:
Ankunft: 06:00
Abfahrt Nachtzug nach Zürich: 22:07
Ankunft Zürich: 13.12.2022 10:05

 

Heute muss ich die Kabine bis 9 Uhr verlassen haben. Also stehe ich kurz vor 8 Uhr auf und verstaue den letzten Rest meiner Habseligkeiten in meinem Rucksack. Dann deponiere ich den Rucksack und meinen Mantel im Kreativraum, der nur wenige Meter neben meiner Kabine liegt.


Dann gehe ich ein letztes Mal zum Frühstück im Restaurant Ozean mit Kaffee, Rührei, Obst und Butterbrötchen. Da besorge ich mir auch eine Tageskarte für den HVV.


Nach dem Frühstück hole ich mir meinen Rucksack aus dem Kreativraum und verlasse gegen 10 Uhr das Schiff endgültig. In der Halle stehen verschiedene Reihen mit Koffern, die nach Decks sortiert sind. Dazwischen wuseln andere Passagiere auf der Suche nach ihren Koffern und Phoenix-Mitarbeiter, die den Passagieren helfen. Da mein Koffer von Tefra transportiert wird, kann ich hier einfach vorbeigehen und das Kreuzfahrt-Terminal direkt verlassen.


Ich gehe sofort zur nächsten Bushaltestelle und fahre mit vielen anderen abgestiegenen Passagieren mit dem Bus 111 zum Bahnhof Altona. Dort versuche ich, über die Auskunft der DB in Erfahrung zu bringen, ob meine Fahrkarte bereits ab Altona gilt oder erst ab Hamburg HBF, wie ich die Fahrkarte gekauft hatte. Aber die Auskunft kann nicht weiterhelfen und meint, ich solle doch einfach am Abend den Schlafwagenschaffner fragen. Darauf will ich mich aber nicht einlassen. Wie soll ich denn gleichzeitig mit dem Zug zum HBF kommen, wenn meine Fahrkarte nicht gilt und ich den Zug nicht nehmen darf? Also beschließe ich, erst im HBF einzusteigen.


So fahre ich gleich zum HBF und schließe meinen Rucksack in einem Schließfach ein. Ich weiß ja schon von der Herfahrt, wo ich die Schließfächer und den Geldwechsler finden kann.


Dann möchte ich natürlich noch das schöne Winterwetter genießen und fahre zu den Landungsbrücken, um alle in meiner Tageskarte eingeschlossene Fähren zu probieren und mir Hamburg im schönsten Sonnenschein von der Elbe aus anzusehen und ganz viele Bilder zu machen.

Für die Bilder der Fahrten mit öffentlichen Fähren durch den Hamburger Hafen auf eines der Bilder klicken.

Die Rundfahrten mit den Fähren unterbreche ich für ein kleines Mittagessen (Fischbrötchen) in einem kleinen Restaurant an den Landungsbrücken, bevor ich noch einmal mit der Fähre 62 Richtung Cruise Center Altona fahre, um noch ein Bilder von der Amera zu machen, die gerade aufgetankt wird.

Die Rundfahrten mit den Fähren unterbreche ich für ein kleines Mittagessen (Fischbrötchen) in einem kleinen Restaurant an den Landungsbrücken, bevor ich noch einmal mit der Fähre 62 Richtung Cruise Center Altona fahre, um noch ein Bilder von der Amera zu machen, die gerade aufgetankt wird.

Langsam wird mir kalt und so fahre ich zum Aufwärmen einfach einige Zeit mit der U3. Gegen den Hunger esse ich in der Nähe der U-Bahn-Haltestelle Landungsbrücken beim Bäcker in einem Edeka ein weiteres Fischbrötchen.

Inzwischen ist es dunkel geworden und ich fahre noch eine ganze Runde mit der Ringbahn U3 (nach Barmbek), die die meiste Zeit (auch bei den Landungsbrücken) oberirdisch fährt und schöne Blicke auf die Landungsbrücken bietet.

Dann wird mir langweilig im Dunkeln und beschließe, den Rest des Abends im Hauptbahnhof zu verbringen. Zuerst schaue ich mir den Bahnhof genau an und gehe durch beide Teile, die über die Gleise führen. Und im ganzen Bahnhof finde ich nicht eine Bank, auf der ich einige Zeit warten könnte. Aber es gibt ja noch das DB Reisezentrum, in dem sogar Polsterbänke sind. Dort kann ich mich aufhalten, bis es um 21 Uhr schließt.


Jetzt habe ich noch etwa 1 Stunde Zeit, bevor mein Zug fährt. Das reicht noch gut, um bei McDonald’s noch etwas trinke und esse. Dann hole ich etwa 10 Minuten vor Abfahrt meines Zuges meinen Rucksack aus dem Schließfach und gehe auf den Bahnsteig. Nur der Zug kommt erst einmal nicht. Als er etwa 3 Minuten überfällig ist, wird eine Verspätung von 15 bis 20 Minuten angezeigt.


Jetzt ärgere ich mich doch, dass ich die Rückfahrt erst ab HBF und nicht schon ab Altona gebucht habe. Ich wäre viel lieber im warmen Zug statt hier auf dem kalten und zugigen Bahnsteig. Aber endlich kommt der Zug und ich kann mein wieder winziges Abteil beziehen. Dieses Mal ist es unten im Wagen und hat ein normales Fenster und nicht das gewölbte wie bei der Hinfahrt. Alles andere ist gleich. Es gibt wieder eine kleine Tasche mit den wichtigsten Utensilien und die Karte zum Bestellen des Frühstücks.

Ich schlafe ziemlich gut und wache erst kurz nach Freiburg wieder auf. In Basel Bad Bf kommen wir mit gut 30 Minuten Verspätung an. Wir haben also nicht viel mehr Verspätung als bei der Abfahrt in Hamburg, was für die DB sehr gut ist. Die Schweizer haben wohl einige Minuten Puffer eingebaut; bei der Abfahrt in Basel SBB haben wir nur noch 10 Minuten Verspätung.

Kurz nach der Abfahrt in Basel SBB bekomme ich mein Frühstück serviert. Das ist zwar nicht mit dem Frühstück auf dem Schiff zu vergleichen, aber es reicht und ich bin satt, nachdem ich alles aufgegessen und leergetrunken habe.

Bald danach sind wir in Zürich; die Türen  gehen sogar einige Sekunden vor der fahrplanmäßigen Ankunft auf. Jetzt muss ich nur noch den Bahnsteig für den Zug nach Konstanz finden (eine Fahrkarte habe ich natürlich schon) und bin dann kurz nach 12 Uhr wieder zu Hause.

Fazit

Generell hat mir die Kreuzfahrt gut gefallen. Es waren nur zu wenig Seetage enthalten; ich wäre viel lieber öfter auch tagsüber auf dem Meer unterwegs gewesen statt jeden Tag in einem anderen Hafen anzulegen. Auch die Städte haben mir ziemlich gut gefallen – so weit dies bei dem kalten und nassen Wetter ging. Für mich ist Ostsee oder noch weiter in den Norden im Winter nichts. Ich brauche mehr Wärme, so dass ich mich auch länger auf den Außendecks aufhalten kann.


Es war ziemlich sicher nicht die letzte Kreuzfahrt.

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